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Neubau Integrationshaus Innsbruck: Spatenstich erfolgt

Spatenstichfoto der Projektpartner (v.r.n.l.): DI Roland Schweiger (beaufort Architekten ZT GmbH), Bauleiter Ing. Alexander Zlotek (Alpenländische), Vizebürgermeister Markus Lassenberger (Stadt Innsbruck), Bischof MMag. Hermann Glettler (Diözese Innsbruck), GF DI Markus Lechleitner (Alpenländische), Direktorin Mag. Elisabeth Rathgeb (Caritas), Landesamtsdirektor-Stellvertreterin HR Mag. Barbara Soder (Land Tirol), Finanzkammerdirektor Dr. Rainer Kirchmair (Diözese), GF Mag. Ing. Thomas Bodner, DI Michael Smoly (beaufort Architekten ZT GmbH), GF Mag. Peter Thaler (Caritas)

Innsbruck, 22.09.2021

Die Alpenländische Gemeinnützige WohnbauGmbH und die Diözese Innsbruck freuen sich, dass nach langjähriger Planungs- und Anbahnungszeit der Spatenstich für das neue Integrationshaus nun erfolgreich stattfinden konnte. Nach den mit der Stadt Innsbruck abgestimmten Vorgaben wird auf dem Grundstück in der Gumppstraße 71 das neue Integrationshaus und damit ein Ort des gemeinsamen Zusammenlebens und der gelebten Caritas entstehen. Die Fertigstellung ist für Herbst 2023 geplant.

Im neuen Integrationshaus werden unterschiedlichste Menschen eine Heimat finden. Es wird für viele Innsbrucker/innen ein Zuhause bieten und schafft zudem Raum zum Lernen und Arbeiten, für Begegnungen und Austausch. Neben 73 modernen Mietwohnungen, die vom Land Tirol nach TWFG 1991 gefördert und von der Stadt Innsbruck vergeben werden, bieten ca. 2.000 m2 Fläche im Unter- und Erdgeschoß Platz für Initiativen der Caritas und Diözese Innsbruck.

Für das Projekt wurde bereits im Jahr 2016 ein Architekturwettbewerb durchgeführt, den die beaufort Architekten ZT GmbH gewonnen hat. Das neue Integrationshaus stellt eine städtebauliche und architektonisch hochwertige Lösung dar und besticht durch seine klare Ausformulierung. Die Alpenländische Gemeinnützige Wohnbau GmbH hatte im Dezember 2020 den Zuschlag als Errichter sowie Verwalter des neuen Integrationshauses erhalten.

v.l.n.r.: DI Markus Lechleitner (GF Alpenländische), Direktorin Mag. Elisabeth Rathgeb (Caritas) und Bischof MMag. Hermann Glettler (Diözese Innsbruck)

Vorfreude bei allen Beteiligten

Bei der heutigen Spatenstichfeier waren zahlreiche wichtige Persönlichkeiten und Projektpartner anwesend und die Freude über und auf dieses besondere Bauvorhaben spürbar. Bischof MMag. Hermann Glettler hält fest:

„Integration ist der Schlüssel für ein friedvolles Zusammenleben. Das neue Integrationshaus ist eine gelungene Komposition von ökologisch-nachhaltiger und sozialverantwortlicher Bau- und Lebenskultur. Im Gedenkjahr des Hl. Petrus Canisius ist der Spatenstich ein starker Ausdruck für eine lebendige und zukunftsorientierte Kirche, die auf die Nöte und Erfordernisse der Zeit aufmerksam reagieren will. Auf vielfältige Weise wird mit diesem Bauwerk eine Kultur der Begegnung gefördert, in der Menschen nicht nur Obdach für ihren Körper, sondern auch für ihre Seele finden. Die ganzheitliche Entwicklung aller in dem Gebäude Lebenden und Tätigen, der Besucher/innen und Stadtteilbewohner/innen steht dabei im Vordergrund. Ich danke allen an der Planung Beteiligten und wünsche Gottes Segen für die Umsetzung dieses zukunftsweisenden Projektes.“

Begrüßung durch Geschäftsführer DI Markus Lechleitner Alpenländische Gemeinnützige WohnbauGmbH (oben) und Grußworte von Bischof MMag. Hermann Glettler (unten)

DI Markus Lechleitner, Geschäftsführer der Alpenländischen Gemeinnützigen WohnbauGmbH findet ebenfalls dankbare Worte für die gute Zusammenarbeit bei diesem wichtigen Projekt:

„Es ist mir eine große Freude und Ehre, dass wir als Alpenländische dieses außergewöhnliche Bauvorhaben in der Landeshauptstadt Innsbruck gemeinsam mit und für die Diözese und Caritas Innsbruck umsetzen dürfen. Mein besonderer Dank gilt dem Land Tirol und der Stadt Innsbruck für die Förderung und Unterstützung und dem Generalunternehmer Bodner, den Architekten sowie allen beteiligten Firmen und Arbeitenden für ihren Einsatz. Ich wünsche uns allen einen erfolgreichen Bauverlauf“.

Bischof MMag. Hermann Glettler (Diözese Innsbruck), DI Markus Lechleitner (GF Alpenländische) und Direktorin Mag. Elisabeth Rathgeb (Caritas) befüllen gemeinsam die Zeitkapsel mit anschließender Segnung; Bischof Glettler wird dabei von seinem Büroleiter Mag. Michael Schallner assistiert

Inhalte der Zeitkapsel: aktuelle Tageszeitungen vom 22.09.2021, Fotos des unbebauten Grundstücks, Pläne/Visualisierungen zum Projekt, Hirtenbrief zum Petrus-Canisius-Jahr 2021 sowie eine Kerze mit dem passenden Logo, „Agnus Dei“-Schutzamulett der Caritas inklusive Beschreibung, Exemplar des „Fratelli tutti“ von Papst Franziskus, Schlüsselanhänger im Design der Alpenländischen als Zeichen für ein gutes Zusammenleben, FFP2-Maske als Erinnerung an die aktuelle Zeit, handgehobene Neujahresmünze 2021 der Münze Österreich in Silber mit dem Titel „Altes Vergeht, Neues Entsteht“

Mehr als ein Wohngebäude

Das gemeinsam ausgearbeitete Nutzungskonzept sieht vor, dass großzügige Gemeinschafts-und Veranstaltungsräume den Austausch fördern und ein harmonisches Zusammenleben ermöglichen. Dabei wird an das ehemalige Integrationshaus als gelungenes Projekt angeknüpft und zudem neue Aspekte ermöglicht. Die Caritas wird als größter Mieter auftreten und auch Allgemeinflächen für alle Bewohner/innen und den ganzen Stadtteil zur Verfügung stellen können. 

Caritas-Direktorin Mag. Elisabeth Rathgeb freut sich über das innovative Bauprojekt:

„Das Integrationshaus fördert das Miteinander in einer Zeit, in der viele an Einsamkeit leiden. Es ist ein Leuchtturmprojekt für ein harmonisches Zusammenleben im Stadtteil Pradl. Mit diesem neuen Bauprojekt schaffen wir ein offenes Haus, in dem wir auf aktuelle Nöte schnell und flexibel reagieren können. Vor allem können wir gezielt Wohnraum anbieten. Das Integrationshaus hat aber noch eine weitere wichtige Aufgabe: Es ist eine Begegnungszone für unterschiedliche Menschen. Hier kommen Jung und Alt zusammen, genauso wie Studierende, pflegende Angehörige, Schüler/innen und Stadtteilbewohner/innen. Aber auch Personen in Krisensituationen finden eine kompetente Anlaufstelle für tatkräftige Hilfe. Es ist ein Treffpunkt für alle auf Augenhöhe. Hier wird gemeinsam gekocht, gelernt, gewohnt und gelebt. Das Integrationshaus ist ein dynamisches Zentrum im Stadtteil Pradl und ein gelebtes Zeichen für gegenseitigen Respekt“.

Grußworte von Direktorin Mag. Elisabeth Rathgeb (Caritas)

Wertschätzende Worte von Seiten der Politik

Markus Lassenberger, 1. Vizebürgermeister der Landeshauptstadt Innsbruck, bezeichnet das Projekt in seinen Grußworten als „Neustart von etwas Besonderem“ und verweist auf die Funktion des Integrationshauses als „verlängertes Wohnzimmer des Stadtteils Pradl“:

„Bei den Planungen des neuen Integrationshauses ist man nun am Ziel angelangt. Ich bedanke mich bei den Partnern – insbesondere Diözese, Caritas und Alpenländischen – für die Zusammenarbeit und freue mich, dass hier viele Menschen ein Zuhause finden werden und ein Ort entsteht, der der Allgemeinheit zugutekommt. Den Bauherren und den Bauarbeitern wünsche ich viel Glück für die bevorstehenden Arbeiten und eine unfallfreie Baustelle."

„Mit dem neuen Integrationshaus werden viele Zielsetzungen des Landes Tirol sichtbar und umgesetzt: Die Schaffung von leistbarem Wohnraum – insbesondere für junge Menschen und Menschen in Not – sowie Integration und Zusammenleben sind wichtige Säulen unserer Gesellschaft und des sozialen Friedens. Dieses Projekt ist ein starkes Symbol für das erfolgreiche Zusammenwirken verschiedener Beteiligter. Ich danke für das Durchhaltevermögen, gratuliere zu dieser Idee und wünsche weiterhin gutes Gelingen dabei, dieses zukunftsweisende Konzept zum Leben zu erwecken,“ so Hofrätin Mag. Barbara Soder, Landesamtsdirektor-Stellvertreterin und Vorständin der Gruppe Gesellschaft und Soziales des Landes Tirol.

Spatenstichfoto der politischen Vertreter/innen der Stadt Innsbruck (v.r.n.l.): Vizebürgermeister Markus Lassenberger, Stadträtin Mag. Christine Oppitz-Plörer neben Direktorin Mag. Elisabeth Rathgeb (Caritas) und Bischof MMag. Hermann Glettler (Diözese Innsbruck), Bauausschussvorsitzender Mag. Lucas Krackl, GR Helmut Buchacher, GRin Renate Krammer-Stark, Stadträtin Mag. Elisabeth Mayr; mit Landtagsabgeordnetem Georg Kaltschmid

Ein besonderes Jahr für die Diözese Innsbruck

Der Diözesanökonom, Dr. Rainer Kirchmair, betont, dass er sehr froh ist, dass das neue Integrationshaus nun umgesetzt werden kann und bedankt sich herzlich bei allen, die den Start dieses Projektes im Petrus-Canisius-Jahr ermöglicht haben, insbesondere bei der Stadt Innsbruck und der Alpenländischen. Auf dem Grundstück der Diözese kann mit dem technischen Know-How der Umsetzungspartner und dem wichtigen inhaltlichen Input der Caritas eine zentrale Integrationsinitiative für die Zukunft von Innsbruck entstehen.

Gemäß dem Auftrag der Diözese, die Not der Zeit zu lindern, wird die Diözese einen Großteil der Einnahmen aus dem Baurecht unmittelbar der Caritas für Initiativen, die nicht von der öffentlichen Hand unterstützt werden, zur Verfügung stellen.

Spatenstichfoto der Vertreter/innen der Diözese und Caritas Innsbruck (v.l.n.r.): MMMag. Fiona Zöhrer (Kommunikation & Öffentlichkeitsarbeit), MMag. Magdalena Bernhard (Recht und Liegenschaftsverwaltung), Ing. Martin Moser (Bauamt), Dr. Hannes Wechner (Generalvikariat), Bischofsvikar Msgr. Mag. Jakob Bürgler, Harald Fleißner MA (Seelsorgeamt), Dr. Rainer Kirchmair (Finanzkammer), Mag. Elisabeth Rathgeb (Caritas), Bischof MMag. Hermann Glettler, Verena Gutleben (Caritas), Mag. Paul Kneußl (Vorsitzender des Priesterrats)

Weitere Informationen zum Projekt:

 

Das Grundstück umfasst ca. 5.840 m2.

Weitere Fotos der Veranstaltung folgen.

 

Die Fotos dürfen honorarfrei unter Angabe der Quelle (Alpenländische/Scherl) verwendet werden.

Rückfragehinweise Presse:
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